Jetzt ist er weg. Am Ende wurde er mittels eines Strafverfahrens aus dem Amt gedrängt, alles andere war wirkungslos geblieben. Juristische Zeitgeschichte wird geschrieben. Wie weit wird das gehen? Ein langsames Sterben, zwei Monate lang, aber das ist weiterhin erst der Anfang. Jetzt wird wieder telefoniert, intrigiert, Stühle werden hin und her geschoben, neue Kränkungen werden ausgesprochen, blaue Schienbeine werden notdürftig vereist und verbunden, und dann geht es weiter, Kampagnen werden besprochen, die Desinformation wird geplant, stundenlange staatserhaltende Berichterstattung, aus Gebühren finanziert, und es wird nicht die letzte Affäre gewesen sein. Übrigens: Der Wikipedia-Artikel Bundestagswahl 2013 wurde schon angelegt.
Jürgen Fenn
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Das beste, was zur Causa Wulff geschrieben wurde, kommt (mal wieder) aus der Schweiz:
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/zur_strecke_gebracht_1.15125869.html
Oh, das finde ich nicht, die NZZ verharmlost den Fall, weil sie ideologisch auf Wulffens Seite steht. sie ist in ihrer eigenen Ideologie befangen und sieht deshalb den HIntergrund nicht. Es wird immerhin wegen Straftaten ermittelt, die man unjuristisch als „Korruption“ bezeichnet.
Was ist eigentlich, wenn die Ermittlungen ergeben, dass Wulff unschuldig ist? Oder ist dieser Fall nicht vorgesehen?
Gute Frage.
Das solltest Du die Frau Bundeskanzlerin fragen, es war ihr Kandidat.