Wikipedia und Google als Ideologie

Nochmals aus Anlaß der Wikipedia-Lösch-Diskussion[1][2]:

Dies alles ist ein Mißverständnis. „Wikipedia und Google“ sind sozusagen die Ideologie des Web 2.0. Und jetzt, wo die gesamte Konkurrenz längst die Fahnen gestrichen hat, merken immer mehr, daß die Wikipedia gar keine Konkurrenz für Brockhaus und Britannica war, sondern etwas ganz anderes: Ein Projekt, das einen Textkorpus gemeinsam editiert, erweitert, löscht, verwaltet. Eine „Enzyklopädie“ ist aber etwas ganz anderes, nämlich sowohl ein Instrument der Aufklärung als auch ein Geschäftsmodell. Und sobald es etwas Besseres geben wird, wird sich kein Mensch mehr für die Wikipedia interessieren.

Genauso wird es mit Google kommen, und ich glaube, es wird nicht mehr lange dauern.

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Ein Gedanke zu „Wikipedia und Google als Ideologie“

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