Langer Winter

von schneeschmelze

Es ist ein langer, kalter und schneereicher Winter geworden. Nach dem überraschenden Novemberfrühling,[1][2][3] kam der bitterkalte Winter. Kann mich nicht daran erinnern, daß es von Fastnachtsamstag auf -sonntag, wenn bekanntlich der Winter vertrieben werden soll, jemals so viel geschneit hätte. Der Frankfurter Stadtwald ist seit Dezember zu einem tief verschneiten Winterwald geworden. Der Jacobiweiher ist zugefroren, und anders als im vorhergehenden Winter ist er vollständig mit Eis bedeckt. Die Wasservögel sind verschwunden, und auf dem Eis liegt dicker Schnee. Festgetreten, somit auch sportlich belaufbar. Mußte meine alte, etwas dickere Winterjacke wieder „aktivieren“, die ich schon lange nicht mehr getragen hatte. Etwas Regen gab es auch, vor dem nächsten Schnee.[4] Und in den nächsten Tagen soll es regnen – eisregnen. Bevor es am Wochenende wieder kälter wird … Aber der Frühling ist im Kommen: Heute konnte ich zum ersten Mal in diesem Jahr nach meiner Rückkehr aus Frankfurt meine kurze Runde im Wald bei Tageslicht joggen.