Weiterer Abbau beim „Freitag“ III

von schneeschmelze

Die taz berichtete bereits am 24. Februar 2010 über den weiteren Abbau[1][2] bei der Wochenzeitung „Der Freitag“: „‚Den Schwerpunkt auf Buchrezensionen zu legen‘, so Augstein zur taz, sei eine ‚überholte, starre Form‘. Für ihn ist das eine ganz normale redaktionelle Kurskorrektur.“ Und:

„Exakte, geprüfte Zahlen über die Auflage gibt es nicht, weil der Freitag nicht mehr der IVW-Kontrolle unterliegt. Beim Relaunch erhöhte das Blatt die Auflage kurzfristig auf 70.000 Exemplare. Die Versuche, die Kioskverkäufe dauerhaft zu erhöhen, waren teuer und erfolglos. Jetzt plant der Verlag, den Kioskverkauf komplett einzustellen. Ab April soll es den Freitag nur noch in Bahnhofsbuchhandlungen zu kaufen geben. Das wiederum macht es schwer, neue Abonnenten zu interessieren.“

Über die Entwicklung der IVW-Zahlen für den „Freitag“ hatte ich zuletzt im Oktober 2009 geschrieben.