Ohne Auto

Seit gestern habe ich kein Auto mehr zur Verfügung, und ich finde, das ist ein ganz ausgesprochen befreiendes Gefühl. Ich bin schon immer lieber Bahn und Bus gefahren, und es ist sehr viel entspannender, mal eine Viertelstunde durch die Stadt zu gehen, als so eine Strecke mit dem Auto zu fahren. Was mich beim Autofahren immer am meisten gestört hatte war, daß man dabei nicht lesen konnte. Und daß es zu gefährlich war, dabei nach den Wolken zu schauen. Aber auch, daß es so teuer war. Aber das ist jetzt alles passé, und ich kann nach vorne blicken, indem ich mich von dem Alten löse, an dem noch so viel mehr hing als nur das, was vordergründig sich zeigt.

3 Kommentare zu „Ohne Auto“

  1. Soweit bin ich (leider) noch nicht. Da auf dem Land wohnend (noch), ist ohne Auto nicht ganz so gut machbar wie in der Stadt. Das mit dem nicht lesen können ist auch aus meiner Sicht ein Manko – und Hörbücher sind selten ein Ersatz.

  2. Me too, auf dem Land nahezu undenkbar, ohne Auto ist man gewissermaßen tot, die Anbindungen und Preise des öffentlichen Personennahverkehr eine Absurdität sondersgleichen verglichen zu Ballungszentren wie HH oder Berlin. Frankfurt empfinde ich nicht wirklich als günstig.

  3. ACK. Die Preise des RMV sind sehr hoch. Ein Beispiel: Wenn ich ein Buch in einer Frankfurter Bibliothek ausleihen will, kostet es mich etwa 15 Euro für zwei Fahrten mit der S- und U-Bahn, um den Band dort abzuholen und ein paar Wochen später wieder zurückzubringen. Evtl. kommen Gebühren für die verspätete Rückgabe hinzu. In vielen Fällen ist es billiger, den Band zu kaufen.

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