Ohne Auto

von schneeschmelze

Seit gestern habe ich kein Auto mehr zur Verfügung, und ich finde, das ist ein ganz ausgesprochen befreiendes Gefühl. Ich bin schon immer lieber Bahn und Bus gefahren, und es ist sehr viel entspannender, mal eine Viertelstunde durch die Stadt zu gehen, als so eine Strecke mit dem Auto zu fahren. Was mich beim Autofahren immer am meisten gestört hatte war, daß man dabei nicht lesen konnte. Und daß es zu gefährlich war, dabei nach den Wolken zu schauen. Aber auch, daß es so teuer war. Aber das ist jetzt alles passé, und ich kann nach vorne blicken, indem ich mich von dem Alten löse, an dem noch so viel mehr hing als nur das, was vordergründig sich zeigt.