Der Risikokern beim Bloggen

von schneeschmelze

„… Zunächst geht es darum, … worin jeweils das größte Risiko besteht … also der ‚Risikokern‘. … Und wenn der Risikokern sichtbar wird, dann spitzt sich die Frage zu, was ich vorziehe oder, anders gesagt, was ich zu vermeiden habe oder was ich nicht hinnehmen will? Und dieser Risikokern … liegt seltsamerweise fast immer ganz woanders als dort, wo er meist vermutet wird. Nehmen wir mal das Bloggen als Beispiel: Das Hauptrisiko des Bloggens sehe ich nicht darin, daß etwa zu wenige Freunde bei meiner Seite vorbeikommen, sondern darin, daß mir als Blogger meist gar keine Zeit mehr bleibt, um Dinge zu erleben, die meine Freunde interessieren könnten. …“

Frank Böckelmann, in: SWR2 Forum. „Spring doch! Das unversicherbare Leben und seine Risiken“. 7. März 2011. Ab 21′ 50“.