Surfen oder gesurft werden?

von schneeschmelze

Das Editorial von Herbert Braun in c’t 1/2011 beschreibt die Entwicklung von Google vom Suchmaschinenbetreiber zu einem „Club“, die mit der Macht einhergeht, eine neue Art des Browserkriegs anzuzetteln: Der eigene Browser Google Chrome wird eingesetzt, um die eigenen Dienste überhaupt nutzen zu können. Der Konkurrent Opera wird konsequent ausgesperrt. Auch Firefox gehört faktisch schon Google, denn das Projekt bezieht 80% seiner Einnahmen von dort und liefert deshalb als Search-Plugin standardmäßig Google voreingestellt aus – was die meisten Benutzer nicht ändern. Microsofts Internet Explorer ist von der Entwicklung mittlerweile abgehängt, und Firefox fällt gerade zurück. Eine lohnenswerte Lektüre.