Ausgelesen

von schneeschmelze

Ich habe zuviele Bücher. Viel zuviele Bücher. Beim Durchsehen der Regale stoße ich auf „Netzkarte“ von Nadolny. Achtziger Jahre. Mit der Phantasie über die „Bäckerstochter von Jerxheim“. Nebenan steht mein Meyer, auch aus den Achtzigern. Jerxheim? J! Ich blättere, kreise das Stichwort ein. „Jesus Christus“ … „Jerusalem“. „Jerxheim“ fehlt aber. Was steht da noch so herum? „Risikogesellschaft“, natürlich. Und die „Firma Frankreich“ von Lothar Baier. Das meiste aus der Zeit habe ich schon fortgegeben. Entsorgt. Aus den Neunzigern ist noch mehr da. So merkt man, was einem tatsächlich etwas wert war, woran man heute noch zurückdenkt, denn das bleibt übrig. Eine Aus-Lese. Und sehr subjektiv. Und im übrigen gibt es Antiquariate. Und Bibliotheken, natürlich.